HAM Label

www.hamlabel.de

 

 

Benutzerhandbuch

Kap.2: Der Maskeneditor

 

 

 

ã ARCOMM GmbH 1999-2004

 

Maskeneditor 2

Elemente. 3

Arbeitsfläche. 3

Werkzeugleiste. 3

Menü des Maskeneditors. 4

Eigenschaftsfenster 4

Optionen der Objekte. 5

Kontextmenü von Objekten. 5

Lineale, Gitter, Fadenkreuz. 6

Grundfunktionen. 6

ein neues Label erstellen. 6

ein Label speichern als... 6

Exportieren. 6

Importieren. 6

Zurücksetzen. 6

Druck. 7

Objekte. 7

Grundformen und spezielle Formen. 7

Rechtecke und andere Vierecke. 7

Ellipsen und Kreise. 7

Polylinien und Polygone. 8

einfache Linien. 8

Spulen. 8

Symbole. 8

Bilder 9

einfache Textfelder 9

Abfragetexte. 10

Text am Kreis. 10

Platzhalter 10

Erstellung und Bearbeitung. 10

Ausrichtung auf dem Blatt 11

Formatierung. 11

mehrere Datensätze auf einem Label 13

Objekt-Funktionen. 14

Funktionen für alle Objekte. 14

Erstellen eines Objektes. 15

Bearbeiten eines Objektes. 15

Markieren eines Objektes. 15

Markieren mehrerer Objekte. 15

Anordnen von Objekten. 16

Kopieren von Objekten. 16

Duplizieren von Objekten. 16

Ausschneiden und Einfügen von Objekten. 17

Löschen von Objekten. 17

Größe von Objekten ändern. 17

Position von Objekten ändern. 17

Drehen von Objekten. 18

Füllfarbe von Objekten ändern. 18

Rahmenfarbe von Objekten ändern. 18

Linienstärke von Objekten ändern. 19

Linienart von Objekten ändern. 19

Transparenz von Objekten. 19

Standardeinstellungen im Maskeneditor 20

Vorlagen. 20

Eigene Daten- Dateien. 21

Eigene Daten- Dateien erstellen. 21

Ein Eingabefenster ändern. 23

Dateneingabe. 23

Einem Label eine eigene Daten- Datei zuordnen. 24

Weitere Funktionen. 24

QSL- Manager - Listen. 24

Liste der ausgedruckten Datensätze. 25

Servermode. 26

Tipps und Tricks. 27

Datum soll beim Ausdruck anders aussehen. 27

die Datumsangaben Tag, Monat, Jahr einzeln darstellen. 28

auf dem Label soll statt der Frequenz das Band erscheinen. 28

auf dem Label soll die Entfernung ausgedruckt werden. 28

die Frequenz soll mit weniger Nachkommastellen gedruckt werden. 28

von einem Feld (z.B. Bemerkung) sollen nur die ersten 10 Zeichen ausgedruckt werden. 28

Beispiele. 28

DARC-Karte, alt 28

Tabelle auf Karte. 30

Adressen- Etikette. 30

 

Maskeneditor

Um die Gestaltung eines Labels so einfach wie möglich zu halten, erfolgt sie mit einem grafischen Maskeneditor, der alle Elemente so anzeigt, wie sie später auch ausgedruckt werden. Die Arbeit mit diesem Maskeneditor entspricht der mit professionellen Vektor- Grafikprogrammen. Alle Elemente werden so gespeichert, daß sie jederzeit verschoben und in ihrer Größe geändert werden können, ohne das Label völlig neu gestalten zu müssen.

Natürlich ist der Maskeneditor kein Grafikprogramm, das allen Ansprüchen an eine professionelle grafische Gestaltung von Bildern genügt. Sein Ziel ist es, einfachere Grafiken zu erstellen, wie sie üblicherweise für den Ausdruck auf Etiketten, Karten und Visitenkarten genügen.

 

Der Maskeneditor besteht aus der eigentlichen Arbeitsfläche, auf der die Gestaltungselemente plaziert werden, dem Menü und der Werkzeugleiste zur Auswahl der Elemente und Funktionen, den Eigenschaftsfenstern der Objekte und Hilfsmitteln wie Lineal, Gitter, Fadenkreuz.

 

 

 

Elemente

Arbeitsfläche

Auf der Arbeitsfläche befindet sich bereits die Darstellung einer Etikette oder die der dem Label zugrundeliegenden Karte. Alle Maßangaben erfolgen in der im Setup festgelegten Maßeinheit ausgehend von der oberen linken Ecke dieser Etikette bzw. Karte. Es sind also auch negative Angaben der Position von Objekten möglich. Alle Objekte, die außerhalb der Etikette bzw. Karte gezeichnet werden, werden auch gespeichert und ausgedruckt. Der Gestalter eines Labels hat also selbst dafür zu sorgen, daß nur dort Objekte plaziert werden, wo auf dem Ausdruck Objekte erscheinen dürfen.

 

Die Arbeitsfläche verändert ihre Größe selbständig, wenn Objekte über deren Rand hinaus erstellt oder verschoben werden oder wenn die Objekte vergrößert oder gezoomt werden. Auf der rechten bzw. unteren Seite der Arbeitsfläche erscheinen dann Scrollbalken, mit denen der sichtbare Ausschnitt der Arbeitsfläche verschoben werden kann.

 

Um Standardwerte für Zeichenoperationen festzulegen, kann man auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche klicken und diese angeben.

Werkzeugleiste

Die Werkzeugleiste enthält die wichtigsten Funktionen des Maskeneditors als Schalter. Werden die Schalter "Formen" und "Zoom" angeklickt, öffnet sich ein weiteres Fenster der Werkzeugleiste, in dem noch genauer festgelegt werden kann, welche Funktion gewünscht wird.

 

Folgende Funktionen sind über die Werkzeugleiste erreichbar:

 

Pfeil: Klicken Sie auf diesen Pfeil, wenn Zeichenoperationen abgebrochen oder beendet werden sollen und ein anderes Objekt markiert oder bearbeitet werden soll.

Text: Erstellung von einfachen Textfeldern, von Abfrage- Textfeldern und von Text am Kreis.

Formen: Erstellung von Linien, Vierecken, Ellipsen, Polylinien, Polygonen und Spulen

Symbole: Auswahl und Plazierung eines Symbol - Elementes

Bilder: Auswahl und Plazierung von Bild - Dateien

Zoom: Festlegung des Vergrößerungsfaktors der Bildschirmdarstellung

Druck: Ausdruck des aktuellen Labels

Menü des Maskeneditors

Über das Menü des Maskeneditors sind alle wesentlichen Funktionen zur Erstellung und Bearbeitung eines Labels erreichbar. Die meisten dieser Funktionen sind auch über Kontextmenüs der Objekte, über Eigenschaftsfenster und Werkzeugleiste erreichbar.

 

Funktionen aus dem Hauptmenü:

 

Label

Neu:                 Erstellung eines neuen Labels und Bearbeitung

Öffnen:             Auswahl eines vorhanden Labels und Bearbeitung

Speichern:        Speichern aller Elemente des aktuellen Labels

Speichern unter: das Label wird unter einem anderen Namen abgespeichert

Zurücksetzen:   Darstellung in dem Zustand nach dem letzten Speichern

Importieren:       Laden einer EMF- Datei

Exportieren:      Speichern des Labels als EMF- Datei

Drucken:           Druck des aktuellen Labels

Druckeinrichtung

Beenden           Es erfolgt eine Speicherabfrage

Bearbeiten:

Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen und Duplizieren des aktuellen Objektes

Alles auswählen: Markierung aller Objekte

Eigenschaften:  öffnet des erweiterte Eigenschaftsfenster des markierten Objektes

Optionen:          öffnet die Optionen- Listen des markierten Objektes

Ansicht:

Auswahl der Editor- Elemente, die auf dem Bildschirm sichtbar sein sollen. Auf langsamen Rechnern führt die Darstellung der Lineale unter Umständen zu einer starken Herabsetzung der Arbeitsgeschwindigkeit.

Anordnen:

Aufruf des Eigenschaftsfensters des Objektes für Größe, Position, Drehwinkel

Änderung der Darstellungsfolge der Objekte, um diese sichtbar zu machen oder teilweise zu verdecken

Text

Aufruf des Eigenschaftsfenster des Textfeld - Objektes bzw. Platzhalters

Extras

Optionen: Festlegung einiger Darstellungsoptionen im Maskeneditor

anderes Logbuch zuordnen: Änderung des Logbuches des Labels

Symbol auflösen: löst das aktuell markierte Symbol in seine Grundformen auf     

Eigenschaftsfenster

Unterhalb der Arbeitsfläche des Maskeneditors befindet sich das Eingabefenster, das die Änderung der wichtigsten Eigenschaften eines Objektes zuläßt. Je nach Art des Objektes sind verschiedene Eingabefelder gesperrt bzw. aktiviert. Wurde eine Eigenschaft geändert, kann diese Änderung durch Betätigung des "Zuweisen"- Schalters an das Objekt weitergegeben werden. In diesem Fall ist der "Zuweisen"- Schalter aktiviert, so daß ein einfaches Betätigen der Eingabetaste ausreicht. Eigenschaften, die für ein bestimmtes Objekt spezifisch sind, können geändert werden, indem über den Schalter "weitere" ein neues Eigenschaftsfenster geöffnet wird. Werden dort Werte geändert, können diese dem Objekt zugewiesen werden, indem der "Übernahme"- oder der "OK"- Schalter betätigt werden. Eine weitere Schaltfläche im unteren Eigenschaftsfenster mit der Aufschrift "Optionen" führt zu den Optionen- Listen, in denen bestimmt werden kann, unter welchen Umständen das Objekt ausgedruckt werden soll oder der Ausdruck unterbunden werden soll.

 

Sowohl des Eigenschaftsfenster eines Objektes als auch die Optionen- Listen sind auch über das Menü des Maskeneditors und über die Kontextmenüs der Objekte erreichbar.

Optionen der Objekte

Jedem auf der Arbeitsfläche plazierten Objekt kann über diese Listen mitgeteilt werden, unter welchen Bedingungen es ausgedruckt werden soll oder wann der Ausdruck unterbleiben soll. Jedem Objekt sind zwei Listen zugeordnet, Textfeld- Objekte besitzen vier weitere Listen.

 

Nur drucken wenn...: Alle Bedingungen, die hier eingetragen werden, müssen erfüllt werden, damit das Objekt ausgedruckt werden kann. Ist die Liste leer, werden die übrigen Listen abgefragt.

(Beispiel: Die Bedingung für ein Häckchen- Bild heißt: "QSLsent = J". Das Bild wird an dieser Stelle nur gedruckt, wenn QSLsent auf Ja gesetzt ist, andernfalls unterbleibt der Ausdruck des Bildes an dieser Stelle.)

 

Nicht drucken wenn...: Alle Bedingungen, die hier eingetragen werden, müssen erfüllt sein, damit der Ausdruck des Objektes unterbunden wird.

(Beispiel: Die Bedingung für ein Textfeld 'via' heißt: "QSL_via leer". Der Text 'via' wird an der Stelle nicht gedruckt, wenn im Logbuch kein Eintrag für den QSL-Manager vorhanden ist.)

 

Optionale Texte: Sind die Bedingungen in der Liste '1.optionaler Text' erfüllt, wird der entsprechende Text gedruckt, andernfalls werden die Bedingungen im 2. bis 4. optionalen Text überprüft und entsprechend deren Texte gedruckt.

(Beispiel: Die Bedingung für ein Textfeld 'PSE QSL' heißt: "QSLrvd=J" und der optionaleText lautet 'TNX QSL'. Beim Ausdruck schaut das Programm, ob im Feld QSLrvd ein 'J' steht. Ist das der Fall, wird 'TNX QSL' ausgedruckt, ansonsten 'PSE QSL');

 

Folgende Funktionen stehen in den Listen zur Verfügung:

 

Neu: Erstellung einer Auswahlbedingung. Mit dem Übernahme- Schalter wird diese gespeichert.

Ändern: Die markierte Auswahlbedingung kann geändert werden. Mit dem Übernahme- Schalter wird die Änderung gespeichert.

Löschen: Löscht die markierte Auswahlbedingung aus der Liste.

Übernahme: Übernahme der Änderung oder Speicherung einer neuen Bedingung.

Abbruch: Die neue Bedingung oder die Änderung wird verworfen.

 

Soll eine Listenbedingung neu erstellt werden, wird wie folgt vorgegangen:

 

1.Feld angeben:

Aus der Auswahlliste mit den in der Datendatei verfügbaren Datenfeldern ist ein Feld auszuwählen. Wurde dem Label noch keine Datei zugeordnet, ist diese Liste leer.

 

2.Operator angeben:

Aus der Auswahlliste mit den Operatoren ist Operator auszuwählen. Bis auf die Operatoren ''leer' und 'nicht leer' ist anschließend eine Bedingung einzugeben.

= (gleich)          das Feld hat den Inhalt, der in der Bedingung angegeben ist

<> (ungleich) das Feld hat einen anderen Inhalt als die Bedingung

< (kleiner als) der Feldinhalt ist kleiner als die Bedingung (z.B. Datum < 01.01.2001)

> (größer als) der Feldinhalt ist größer als die Bedingung (z.B. Datum > 01.01.1999)

leer : das Feld besitzt keinen Inhalt (z.B. im QSL- Manager- Feld kein Eintrag vorhanden)

nicht leer : das Feld besitzt Inhalt (z.B. im QSL- Manager- Feld ist ein Eintrag vorhanden)

enthält : das Feld enthält eine bestimmte Zeichenfolge (z.B. einen Contest- Namen)

enthält nicht : das Feld enthält ein bestimmtes Zeichen nicht

 

3. Wert der Bedingung eingeben.

Bei Datumsangaben muß das komplette Datum in der Form TT.MM.JJJJ (z.B. 30.01.2000) angegeben werden.

Kontextmenü von Objekten

Klickt man mit der rechten Maustaste auf ein Objekt, so erscheint an dieser Stelle ein Menü, das die Funktionen auflistet, die mit diesem Objekt möglich sind. Sind mehrere Objekte markiert oder klickt man auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche, erscheint ebenfalls das entsprechende Kontextmenü.

 

Folgende Funktionen sind über die Kontextmenüs erreichbar:

 

Kopieren, Einfügen, Ausschneiden, Duplizieren

Anordnung

Aufruf des Eigenschaftsfensters des Objektes

Aufruf der Optionen- Listen des Objektes

Lineale, Gitter, Fadenkreuz

Über das Hauptmenü des Maskeneditors "Ansicht" kann bestimmt werden, welche Hilfselemente zusätzlich zur Arbeitsfläche und der Werkzeugleiste angezeigt werden sollen.

 

Lineale:

Sie enthalten eine Maßeinteilung entsprechend der im Setup angegebenen Maßeinheit für den Bereich der Etikette bzw. Karte.

 

Fadenkreuz:

Zusammen mit den Linealen wird meist das Fadenkreuz ausgewählt. In den Linealen wird dann durch rote Balken kenntlich gemacht, an welcher Position sich gerade der Cursor befindet. Auf langsamen Rechnern kann es passieren, daß die Darstellung des Fadenkreuzes die Arbeitsgeschwindigkeit stark herabsetzt.

 

Gitter:

Über das Menü des Maskeneditors ("Extras - Optionen") kann bestimmt werden, in welchem Abstand die Gitterpunkte entsprechend der im Setup festgelegten Maßeinheit erscheinen sollen. Die Darstellung eines Gitters führt bei langsamen Rechnern zur Herabsetzung der Arbeitsgeschwindigkeit.

Grundfunktionen

ein neues Label erstellen

Nach einer Abfrage, ob die bisherigen Änderungen am Label gespeichert werden sollen, wird der Label- Assistent gestartet. Wurde das Label fertiggestellt, kann es anschließend bearbeitet werden.

ein Label speichern als...

Ein Label kann in ein bereits existierendes Label abgespeichert werden. Dabei wird das existierende Label ausgewählt und durch die neuen Elemente und Einstellungen überschrieben. Wird ein Label als ein neu zu erstellendes Label abgespeichert, so wird über den Label- Assistenten dieses neue Label erstellt und es anschließend mit den Elementen und Einstellungen des bisherigen Labels gefüllt.

Exportieren

Die Elemente eines Labels können in eine sogenannte EMF- Datei  ( Enhanced Metafile) exportiert werden. Diese EMF- Datei kann durch alle Vektor- Grafikprogramme eingelesen und weiter bearbeitet werden.

Nutzen Sie statt dieser Funktion besser die Exportfunktion in der Label-Liste, da diese das Label vollständig exportiert und alle Platzhalter erhalten bleiben.

Importieren

EMF- Dateien (Enhanced Metafile) anderer Vektor- Grafikprogramme können importiert werden. Sie werden dabei aber nicht aufgelöst. Darum ist eine Bearbeitung einzelner Elemente dieser Dateien nicht möglich.

Nutzen Sie statt dieser Funktion besser die Importfunktion in der Label-Liste, da diese das Label vollständig importiert und alle Platzhalter erhalten bleiben.

Zurücksetzen

 

Beim Zurücksetzen eines Labels werden alle Änderungen rückgängig gemacht, die das Label seit dem Beginn der Bearbeitung oder dem letzten Speichern erfahren hat.

Druck

Beim Ausdruck eines Labels über den Maskeneditor werden die Einstellungen für die Anzahl der Etiketten etc. nicht berücksichtigt. Das Label wird so ausgedruckt, wie es momentan auf dem Bildschirm zu sehen ist. Über das Menü <Label - Druckereinrichtung - Blattausrichtung> oder <Extras - Optionen> kann die Ausrichtung des Probeausdruckes auf dem Blatt bestimmt werden.

Objekte

Grundformen und spezielle Formen

Mit Hilfe der grundlegenden Formen Rechteck, Ellipse und Polylinie läßt sich prinzipiell fast jede weitere Form erstellen. So ist es möglich, durch Vergabe eines Rundungswertes die Ecken eines Rechteckes abzurunden. Wurde das Rechteck gedreht, kann es durch Änderung von Höhe und Breite in ein unregelmäßiges Viereck umgewandelt werden. Bei gleicher Höhe und Breite wird aus einer Ellipse ein Kreis. Werden die Bogenwinkel einer Ellipse geändert, lassen sich Bogenstücke und Kreisausschnitte erstellen. Eine Polylinie, die nur aus zwei Eckpunkten besteht, entspricht einer ganz normalen Linie. Im Gegensatz zu dieser kann die Polylinie aber gedreht werden. Eine Polylinie kann durch Setzen der entsprechenden Option in ein Polygon umgewandelt werden, womit die Darstellung von Vielecken ermöglicht wird.

 

Als Spezialfälle besitzt HAM Label die Formen Linie, Spule und Polygon. Während Linie und Polygon - wie oben beschrieben- aus den anderen Formen ebenfalls erstellt werden können, ist die Spule eine eigenständige Form mit ganz speziellen Eigenschaftswerten.

 

Alle Grundformen und Spezialfälle sind in der Hilfe eingehender beschrieben.

Rechtecke und andere Vierecke

Erstellung:

Rechtecke werden erstellt, indem man die Rechteck- Form in der linken Werkzeugleiste anklickt und anschließend auf die Arbeitsfläche klickt. Bei weiterhin gedrückter linker Maustaste wird das Rechteck in der Größe gezogen, bis die linke Maustaste losgelassen wird.

 

Besonderheiten:

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf die Kreise an den Ecken des Rechteckes und Ziehen dieser Kreise bei gedrückter Maustaste in Richtung Mittelpunkt des Rechteckes kann man die Rundung der Ecken festlegen. In den erweiterten Eigenschaften kann man die Rundung auch als Wert entsprechend der aktuellen Maßeinheit eingeben und zuweisen. Wird das Rechteck nach Drehung gestaucht oder gedehnt, verliert es seine Rundungen.

Durch Drehung des Rechteckes und anschließende Größenänderung lassen sich beliebige Vierecke erstellen.

Ellipsen und Kreise

Erstellung:

Ellipsen  werden erstellt, indem man die Ellipsen- Form in der linken Werkzeugleiste anklickt und anschließend auf die Arbeitsfläche klickt. Bei weiterhin gedrückter linker Maustaste wird die Ellipse in der Größe gezogen, bis die linke Maustaste losgelassen wird. Um einen Kreis zu erstellen, müssen im unteren Eingabefenster Höhe und Breite des Objektes auf gleiche Werte gesetzt werden.

 

Besonderheiten:

Auf dem Rand einer Ellipse befinden sich zwei Kreise, mit denen die Ellipse in einen Kreisbogen bzw. einen Kreisausschnitt geändert werden kann. Durch Klicken mit der linken Maustaste auf einen dieser Kreise und Ziehen dieses Kreises bei gedrückter Maustaste entlang des Ellipsenrandes werden der Start und der Endwinkel des Kreisausschnittes geändert. Ob es sich dabei um einen Kreisbogen oder einen Kreisausschnitt handelt, kann in den erweiterten Eigenschaften im Kontrollkästchen "Kreisbogen" festgelegt werden. Ebenfalls in den erweiterten Eigenschaften (Felder "Bogenwinkel 1 und 2) kann man dem Anfang und dem Ende des Kreisausschnittes konkrete Winkelwerte in Grad zuweisen.

Da sich eine Ellipse nicht drehen läßt, kann der Kreisausschnitt nur gedreht werden, indem beide Bogenwinkel um einen gleichen Betrag verringert oder erhöht werden.

Polylinien und Polygone

Polygone sind Polylinien, deren Endpunkt mit dem Anfangspunkt verbunden wurden, so daß eine in sich geschlossene Fläche entsteht, die mit einer Farbe gefüllt werden kann.

 

Erstellung:

Polylinien und Polygone werden erstellt, indem man die entsprechende Form in der linken Werkzeugleiste anklickt und anschließend auf die Arbeitsfläche klickt. Wird die Maustaste losgelassen, so wird an dieser Stelle der Startpunkt der Linie plaziert. Jedes weitere Anklicken der Arbeitsfläche führt zur Entstehung eines neuen Punktes. Um diesen Vorgang abzubrechen, klickt man auf den Pfeil der Werkzeugleiste oder wählt ein neues Element zur Darstellung aus.

 

Besonderheiten:

Im unteren Eigenschaftsfenster und in den erweiterten Eigenschaften befindet sich ein Kontrollfeld 'Polygon'. Je nach Aktivierung dieses Feldes wird ein Polygon in eine Polylinie oder eine Polylinie in ein Polygon umgewandelt. Ein weiteres Kontrollkästchen bestimmt, ob die Linienbegrenzer angezeigt werden sollen. Diese Linienbegrenzer befinden sich an jedem Eckpunkt der Polylinie bzw. des Polygons. Durch Anklicken und ziehen der kleine Kreise auf den Ecken der Polylinie läßt sich das Aussehen der Linie nachträglich ändern. Da bei sehr großen Polylinien die Plazierung und Verschiebung der Linienbegrenzer relativ lange dauert, ist das Kontrollfeld standardmäßig deaktiviert. Polylinien bzw. Polygone können beliebig gedreht werden.

einfache Linien

Erstellung:

Nachdem man aus der Werkzeugleiste das Liniensymbol ausgewählt hat, klickt man auf eine Stelle der Arbeitsfläche und bewegt die Maus bei gedrückter linker Maustaste in die Richtung des Linien- Endpunktes.

 

Besonderheiten:

Linien können durch Anklicken und bewegen eines Eckpunktes beliebig gedreht werden.

Spulen

Spulen sind ein eigenständiges Grafikelement, da es mit den üblichen Formen sehr schwer oder gar nicht möglich ist, eine Spule genau zu zeichnen.

 

Erstellung:

Spulen werden erstellt, indem man die Spulen- Form in der linken Werkzeugleiste anklickt und anschließend auf die Arbeitsfläche klickt. Bei weiterhin gedrückter linker Maustaste wird die Spule in der Größe gezogen, bis die linke Maustaste losgelassen wird.

 

Besonderheiten:

Spulen- Objekte besitzen eine Reihe von Eigenschaften, die das Erscheinungsbild bestimmen. In den erweiterten Eigenschaften lassen sich die Darstellungswinkel einer Spule in der vertikalen und horizontalen Achse sowie die Anzahl der Windungen und die Drehrichtung der Spule verändern. Jede Änderung dieser Werte wird in einem kleinen Vorschaufenster sofort angezeigt.

Symbole

Symbole sind bereits mit dem Programm mitgelieferte Sammlungen von grafischen Objekten, die auf einem Label plaziert werden können.

 

 

 

Erstellung:

Nach der Wahl des entsprechenden Symbols der Werkzeugleiste öffnet sich ein Fenster mit den im Programm verfügbaren Symbolen. Beim erstmaligen Öffnen dieses Fensters werden die Symbole eingelesen. Das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ein Symbol wird aus diesem Fenster durch Doppel- Mausklick auf den Namen oder auf das Symbol selbst ausgewählt. Anschließend wird auf die Arbeitsfläche geklickt und bei gedrückter Maustaste das Symbol in die gewünschte Größe gezogen.

 

Besonderheiten:

Symbole, die im Symbolfenster durch einen blauen Kreis mit Pfeil gekennzeichnet sind, können beliebig gedreht werden. Die Größenänderung eines Symbols über die schwarzen Eckpunkte führt auch zu einer proportionalen Größenänderung der enthaltenen Linien und Schriften. Über das untere Eigenschaftsfenster können Farben, Linienstärken und Schriftgrößen der im Symbol enthaltenen Elemente geändert werden.

Um ein bestimmtes Element im Symbol zu verändern, kann man es bei gedrückter Ctrl- bzw. Strg-Taste mit der Maus markieren und die Änderung vornehmen.

Über die Funktion "Extras - Symbol auflösen" des Maskeneditor- Menüs kann man die Kombination der Symbol- Elemente aufheben und sie getrennt bearbeiten.

Bilder

Mit dem Programm werden keine Bilder mitgeliefert. Es ist aber möglich, Bitmap- und Symbol- Grafiken von Pixel- Zeichenprogrammen (Datei- Endung BMP oder ICO) oder Enhanced Metafile- Dateien von Vektor- Grafikprogrammen (Datei- Endung EMF) auf dem Label anzuordnen.

 

Erstellung:

Nach der Wahl des entsprechenden Symbols der Werkzeugleiste öffnet sich ein Datei- Auswahlfenster. Nach Auswahl der gewünschten Bilddatei kann das Bild durch einfachen Klick auf die Arbeitsfläche erstellt werden.

 

Besonderheiten:

Bilder können beliebig vergrößert und verkleinert werden.

einfache Textfelder

Erstellung:

Einfache Textfelder werden erstellt, indem man das entsprechende Symbol in der linken Werkzeugleiste anklickt und anschließend auf die Arbeitsfläche klickt. Wird die Maustaste losgelassen, wird an dieser Stelle ein senkrechter schwarzer Strich gezeichnet. Anschließend kann der Text mit der Tastatur eingegeben werden.

 

Besonderheiten:

Über das untere Eigenschaftsfenster und über die erweiterten Eigenschaften läßt sich die Schriftart ändern. Die Schriftfarbe wird über die Umrißfarbe eingestellt. Texte lassen sich beliebig drehen, dehnen und stauchen. Wurde ein Text gedehnt und anschließend wird über das Eingabefeld der Texthöhe in den Eigenschaftsfenstern die Textgröße verändert, wird die Textbreite auf einen Standardwert zurückgesetzt.

Zusätzlich zu den Optionen- Listen 'Nur drucken, wenn...' und 'Nicht drucken, wenn...' besitzen Textfelder vier Listen 1...4.optionaler Text, mit deren Hilfe bestimmt werden kann, unter welchen Umständen ein anderer Text als der auf dem Label plazierte ausgedruckt werden soll. Dieser Ersatztext wird im angegebenen Schriftstil und Schriftgröße gedruckt.

Abfragetexte

Abfragetexte besitzen die gleichen Eigenschaften wie ein einfaches Textfeld. Während des Ausdruckes öffnet sich jedoch ein Fenster, das eine Darstellung des Labels enthält sowie die Möglichkeit, einen anderen Text anzugeben als den, der im Label plaziert wurde.

Text am Kreis

Erstellung:

Klicken Sie auf das Symbol in der Werkzeugleiste, klicken Sie dann auf die Zeichenfläche und ziehen Sie bei gedrückter Maustaste eine Ellipse (bzw. Kreis). Geben Sie jetzt mit der Tastatur den Text ein.

 

Besonderheiten:

Mit den kleinen weißen Rechtecken im Kreis läßt sich die Schriftgröße ändern. Dabei klickt man mit der linken Maustaste auf eines dieser Rechtecke und bewegt die Maus bei gedrückter Maustaste in Richtung Kreismittelpunkt oder entgegengesetzt dazu. Mit dem kleinen Kreis auf dem Ellipsenrand läßt sich der Text langziehen oder stauchen. Dabei klickt man mit der linken Maustaste auf diesen Kreis und bewegt die Maus bei gedrückter Maustaste entlang des Ellipsenrandes. Standardmäßig ist der Text so eng geschrieben, daß keine weitere Stauchung, sondern nur eine Dehnung des Textes möglich ist. Über die erweiterten Eigenschaften des Objektes kann der Text über das Eingabefeld 'Zwischenwinkel' gedehnt werden. Der Text kann gedreht werden. In den erweiterten Eigenschaften kann angegeben werden, ob der Text  anders ausgerichtet werden soll. Text am Kreis wird normalerweise linksläufig entlang der Ellipse plaziert, wobei die Schrift in die Mitte der Ellipse weist. Wird das Kontrollfeld aktiviert, erscheint der Text mit der Ausrichtung nach außen rechtsläufig.

Platzhalter

Platzhalter sind die Verbindung zwischen der Datendatei und dem auszudruckenden Label. An der Stelle, an der ein Platzhalter plaziert wird, wird im Label der Inhalt des mit dem Platzhalter verbundenen Datenfeldes erscheinen. Ob dieses Feld ausgedruckt wird und wie das Feld ausgedruckt wird, wird bereits beim Platzhalter festgelegt.

Erstellung und Bearbeitung

Erstellung:

Ein Platzhalter wird erstellt, indem das entsprechende Symbol in der Werkzeugleiste angeklickt wird. Es öffnet sich im rechten Teil der Arbeitsfläche eine Liste mit allen Datenfeldern der mit dem Label verbundenen Datendatei. Wurde dem Label noch keine Datendatei zugeordnet, kann das jetzt geschehen. Soll dem Label eine andere Datendatei zugeordnet werden, kann im Menü des Maskeneditors die Option "Extras - anderes Logbuch zuordnen" gewählt werden.

Nachdem diese Liste geöffnet ist, klickt man auf das gewünschte Datenfeld und bewegt die Maus bei gedrückter Maustaste auf die Arbeitsfläche. Wird die Maustaste losgelassen, erscheint auf der Arbeitsfläche der Name des Datenfeldes mit blauer Umrandung. Der Name des Datenfeldes wird nicht ausgedruckt. Es wird also meist notwendig sein, vor den Platzhalter noch ein erklärendes Textfeld vorzusetzen.

Ein besonderer Platzhalter ist der "__QSLManager__"- Platzhalter, der unabhängig von der Datendatei immer vorhanden ist.

 

Bearbeitung:

Das Objekt Platzhalter besteht aus dem Text des Platzhalters und einer blauen Umrandung. Wird der Platzhalter angeklickt, entstehen um die blaue Umrandung herum schwarze Rechtecke und um den Text herum weiße Kreise. Werden die schwarzen Rechtecke bei gedrückter linker Maustaste in eine Richtung gezogen, verändert sich die Größe des blauen Rechteckes und die des darin enthaltenen Textes. Der Inhalt des mit dem Text verbunden Datenfeldes wird beim Ausdruck nicht abgeschnitten, er kann also über die Begrenzung des blauen Rechteckes hinaus gedruckt werden. Über die Formatierung des Platzhalters wird das Aussehen des Platzhalters beim Ausdruck bestimmt. Platzhalter können beliebig gedreht werden.

Ausrichtung auf dem Blatt

Während der Erstellung des Labels ist nicht bekannt, wie lang der Text sein wird, der an der Stelle des Platzhalters ausgedruckt wird. Um trotzdem den auszudruckenden Text auf dem Blatt auszurichten, kann wie folgt verfahren werden:

 

1. Markieren Sie den Platzhalter.

2. Deaktivieren Sie die Option "mit Text ausfüllen" in den erweiterten Eigenschaften des Platzhalters.

3. Vergrößern Sie das blaue Rechteck soweit, daß es über dem Bereich liegt, innerhalb dessen der Platzhalter ausgerichtet werden soll.

4. Wählen Sie in den erweiterten Eigenschaften die gewünschte Ausrichtung des Textes und weisen Sie diese dem Platzhalter zu.

5. Die Größe der Schrift des Platzhalters kann jetzt geändert werden, indem die weißen Kreise um den Text bei gedrückter linker Maustaste verschoben werden.

 

Beispiel: Um ein Rufzeichen zentriert am oberen Etikettenrand auszurichten, verfahren Sie wie in 1. und 2.. Vergrößern Sie jetzt das blaue Rechteck und verschieben Sie es so, daß es am oberen Rand der Etikette liegt und in der Breite über die gesamte Etikette reicht. Wählen Sie jetzt in den erweiterten Eigenschaften die Option "horizontale Ausrichtung - zentriert".

Formatierung

Über die Formatierung eines Platzhalters kann bestimmt werden, wie der mit dem Platzhalter verbundene Text auszudrucken ist. Im Feld "Formatierung" der erweiterten Eigenschaften des Platzhalters befindet sich bereits eine Standardangabe, die jedoch abgeändert werden kann.

 

Dabei bedeuten:

 

ccc       Textfeld

Die Anzahl des Buchstabens 'c' gibt an, wieviel Zeichen des Textes maximal ausgedruckt werden. Sie kann verringert werden, indem ein oder mehrere 'c' gelöscht werden.

Beispiel: Im Platzhalter 'Bemerkung' steht als Formatierung 'cccccccccccccccccccc', das entspricht 20 auszudruckenden Buchstaben. Es sollen aber nur die ersten 10 Buchstaben des Bemerkungsfeldes des Logbuches ausgedruckt werden. Also verringert man die Formatierung auf 'cccccccccc'.

Befindet sich zwischen den 'c'-Zeichen ein Leerzeichen, so wird letzteres beim Ausdruck berücksichtigt.

Beispiel:Besitzt der Platzhalter 'Call' die Formatierung 'cc c ccc' statt 'cccccc', wird das dritte Zeichen immer etwas getrennt ausgedruckt.

 

'999.999':Ziffernfeld

Die Anzahl der Ziffer '9' vor dem Komma bzw. Punkt gibt an, wie groß die auszudruckende Zahl maximal sein darf. Ist zu erwarten, daß die Zahl größer sein wird, müssen eine oder mehrere '9' zusätzlich vor das Komma gesetzt werden. Ist zu erwarten, daß die Zahl kleiner sein wird, können ein oder einige '9' vor dem Komma gelöscht werden.

Beispiel: Im Platzhalter 'Frequenz' steht als Formatierung '999.9999'. Das entspricht einer maximalen Frequenz von 999,9999 kHz. Wurden QSO im Bandbereich 23 cm und kleiner eingetragen, ist dieser Wert zu niedrig. Die Formatierung muß dann geändert werden auf '99999.9999'.

Die Anzahl der Ziffer '9' nach dem Komma bzw. Punkt gibt an, wieviel Nachkommastellen die Zahl haben soll. Sollen im obigen Beispiel nur 3 Nachkommastellen ausgedruckt werden, ist die vierte '9' hinter dem Punkt zu löschen.

 

dd.mm.yyyy: Datumsfeld.

Nur Datums- Platzhalter, die nicht 'cccccccccc' in der Formatierung stehen haben, lassen folgende Möglichkeiten zu:

dd , DD: Angabe des Tages (DD: der erste des Monats wird als 1 gedruckt; dd: der erste des Monates und alle einstelligen Tage werden zweistellig gedruckt (also 01,02...)

mm , MM: wie beim Tag kann hier der Monat ein oder zweistellig gedruckt werden

yy: Angabe des Jahres zweistellig

yyyy: Angabe des Jahres vierstellig

nnn: Angabe des Monats als englisches Wort (Länge entspricht Anzahl 'n') (Bsp: Jan)

NNN: wie nnn, aber alle Buchstaben groß (Bsp: JAN)

ooo, OOO: wie nnn bzw. NNN, aber deutsch

www: Wochentag als Wort (Länge entspricht Anzahl 'w') (Bsp: Tue)

WWW: wie www, aber alle Buchstaben groß (Bsp: TUE)

ppp, PPP: wie www bzw. WWW, aber deutsch

 

Beispiele:

mm/dd/yy                     01/02/99

MM/DD/yy                    1/2/99

mm-dd-yyyy                 01-02-1999

dd/mm/yyyy                 01/02/1999

dd.mm.yyyy                 01.02.1999

dd-nnn-yyyy                  02-Jan-1999

www dd nnn yyyy          Tue 02 Jan 19999

pp DD.MM.yy               Di 2.1.99

 

hh:mm:: Zeitfeld

Nur Zeitfelder, die nicht 'ccccc' in der Formatierung stehen haben, lassen folgende Möglichkeiten zu:

hh: Angabe der Stunde (ein h: die erste Stunde des Tages wird als 1 gedruckt; zwei h (hh): alle einstelligen Stunden werden zweistellig gedruckt (also 01,02...)

mm: wie bei der Stunde kann hier die Minute ein- oder zweistellig ausgedruckt werden

ss: wie bei der Stunde kann hier die Sekunde ein- oder zweistellig ausgedruckt werden

t: statt 13.00 wird 01.00 p gedruckt

te: statt 13.00 wird 01.00 pm gedruckt

 

Beispiele:

hh:mm:ss                     13:02:00

hh:mm                         13:02

hh:mm te                      01:02 pm

hh:mmt                        01:02p

 

Weitere Spezial- Formatierungen:

 

Wird bei einem Frequenz- Platzhalter in die Formatierung BAND geschrieben, so erfolgt der Ausdruck als Bandangabe in der Form 2 m, 23 cm ....

 

Wird bei einem Locator- Platzhalter in die Formatierung QRBxxxxxx geschrieben, so erfolgt statt des Locatorausdruckes der Ausdruck der Entfernung. Statt der xxxxxx muß der Locator angegeben werden, von dem aus das QSO geführt wurde.

 

-n: Ein Bindestrich und eine Zahl dahinter geben an, daß erst ab dem n-ten Buchstaben ausgedruckt wird

 

-n-: Eine Zahl , die von zwei Bindestrichen umgrenzt wird, gibt an, das nur der n-te Buchstabe ausgedruckt wird

 

n-: Eine Zahl und ein Bindestrich dahinter geben an, daß bis einschließlich des n-ten Buchstabens ausgedruckt wird

 

Befindet sich zwischen den 'c'-Zeichen ein Leerzeichen, so wird letzteres beim Ausdruck berücksichtigt. Beispiel:Besitzt der Platzhalter 'Call' die Formatierung 'cc c ccc' statt 'cccccc', wird das dritte Zeichen immer etwas getrennt ausgedruckt.

mehrere Datensätze auf einem Label

Manchmal ist es sinnvoll, mehrere Datensätze auf einem Label auszudrucken. Meist geschieht das in Form einer Tabelle. So kann es z.B. vorkommen, das im Logbuch zu einem Rufzeichen mehrere QSO enthalten sind, die sich nur in Mode oder Band oder Datum unterscheiden. Man spart QSL- Karten, wenn soviel QSO wie möglich auf einer einzigen Karte nachgewiesen werden. Das ist mit HAM Label überhaupt kein Problem: die Tabelle wird auf dem Label erstellt und beim Ausdruck füllt das Programm diese Tabelle, bis sie voll ist. Weitere QSO werden dann auf die nächste Karte bzw. Etikette gedruckt.

 

 

 

 

Grundsätzliche Vorgehensweise:

 

1.Auf dem Label wird die erste Zeile der Tabelle erstellt, indem nebeneinander die Platzhalter für die auszudruckenden Daten eines QSO plaziert werden.

 

2.Die Platzhalter werden formatiert (wenn gewünscht) und mit den entsprechenden Ausdruck- Optionen versehen (wenn gewünscht).

 

3.Ein Testdruck zeigt, ob alle Platzhalter so funktionieren, wie gewünscht.

 

4.Die Platzhalter dieser ersten Zeile werden markiert und dupliziert. Somit ist die zweite Zeile eine exakte Kopie der ersten Zeile und kann genau unter die erste Zeile geschoben werden.

 

5.Man verfährt wie in 4. für jede weitere Zeile, die man auf dem Label haben möchte.

 

6.Jetzt wird den Platzhaltern mitgeteilt, für welchen Datensatz sie zuständig sind. Dazu wird nach und nach jeder Platzhalter markiert und ihm in den erweiterten Eigenschaften im Kontrollfeld "lfd. Datensatz- Nr." die Nummer der Zeile übergeben. (Also haben in der zweiten Zeile alle Platzhalter anschließend die Datensatznummer 2.) Für die erste Zeile kann dieser Schritt entfallen, da das Programm eine '0' als Datensatz- Nr. genauso behandelt wie eine '1'.

 

7.Als letzter Schritt können um die Platzhalter und zwischen den Platzhaltern Rechtecke und Linien gezogen werden, um sie in einer sichtbaren Tabelle darzustellen. Dieser Schritt ist aber nicht immer sinnvoll, da diese Tabelle natürlich auch dann ausgedruckt wird, wenn nur ein QSO mit einem Rufzeichen vorliegt.

 

Für den Ausdruck sollte jetzt unbedingt die Sortierung 'Rufzeichen' bzw. 'Call'  oder ‚DXCC’ gewählt werden, da nur dann sichergestellt ist, daß das Programm erkennt, das hintereinander Datensätze zu einem Rufzeichen vorliegen.

 

Sind zu einem Rufzeichen weniger QSO vorhanden, werden die Platzhalter mit den übrigen Datensatznummern ignoriert.

 

Die Platzhalter müssen nicht in Form einer Tabelle ausgerichtet sein. Jede beliebige Plazierung der Platzhalter ist möglich. Wichtig ist nur die Datensatz- Nummer, die in den erweiterten Eigenschaften zu vergeben ist.

 

 

 

Objekt-Funktionen

Funktionen für alle Objekte

Neben vielen speziellen Funktionen und Eigenschaften der einzelnen Objekte gibt es Funktionen, die auf alle Objekte zutreffen.

 

Erstellen

Bearbeiten

Markieren

mehrere Objekte markieren

Anordnen

Kopieren

Duplizieren

Ausschneiden und Einfügen

Löschen

 

Größe ändern

Position ändern

Drehen

Füllfarbe ändern

Umrißfarbe oder Textfarbe ändern

Linienstärke ändern

Linienart ändern

Transparenz festlegen

Erstellen eines Objektes

Um ein Objekt auf der Arbeitsfläche zu plazieren, klickt man auf die linke Werkzeugleiste, wählt dort das gewünschte Element aus und klickt anschließend auf die Arbeitsfläche. Durch gleichzeitiges Drücken der linken Maustaste und Bewegen der Maus kann das Objekt in die gewünschte Größe gebracht werden. In der unteren Eigenschaftsleiste werden dabei die aktuellen Größenwerte angezeigt. Eine Ausnahme bilden dabei das Textfeld, bei dem nach einfachem Klick auf die Arbeitsfläche der Text mit der Tastatur eingegeben werden kann, das Abfrage- Textfeld, Symbole und Bilder, die - nach entsprechender Auswahl - durch einen Klick auf die Arbeitsfläche plaziert werden und Platzhalter, die bei gedrückter Maustaste, aus der Platzhalterliste auf die Arbeitsfläche gezogen werden.

Außer bei Symbolen und Bildern entsteht das nächste Element, wenn man anschließend gleich wieder auf die Arbeitsfläche klickt. Dieser Vorgang kann wiederholt werden, bis man ein anderes Element in der Werkzeugleiste auswählt oder den Pfeil in der Werkzeugleiste anklickt. Dann ändert sich auch die Darstellung des Cursors.

Bearbeiten eines Objektes

Bereits bei der Plazierung können die meisten Objekte in der Form geändert werden.

Ein bereits vorhandenes Element läßt sich wieder bearbeiten, indem man es einmal anklickt (markiert).

Markieren eines Objektes

Ein Objekt wird markiert, indem man es mit der linken Maustaste anklickt. Dabei ist es unwesentlich, ob man z.B. die Umrandung eines Kreises anklickt oder mit der Maus in das Kreisinnere klickt. Manchmal werden Objekte allerdings durch später plazierte Objekte überdeckt. Dann muß man sehr genau auf die Linien des Objektes klicken oder die Anordnung der Objekte ändern. Ein markiertes Objekt ist daran zu erkennen, daß es an den Ecken und an den Seiten schwarze Rechtecke besitzt.

Markieren mehrerer Objekte

Mehrere Objekte lassen sich auf zweierlei Arten markieren.

 

1.Man klickt mit der Maus auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche und bewegt die Maus bei gedrückter Maustaste über die zu markierenden Objekte hinweg. Dabei wird ein Rechteck mit blauer Strichlinie gezeichnet. Alle Objekte, die vollständig innerhalb dieses Rechteckes liegen, werden dabei markiert. Sobald die Maustaste losgelassen wird, verschwindet der blaue Rahmen und die Ränder und Ecken des Markierungsgebietes erhalten schwarze Rechtecke.

 

2.Man drückt die Umschalttaste (die Taste, die gedrückt wird, um aus kleinen große Buchstaben zu machen) und klickt nach und nach die zu markierenden Objekte an. Nach jedem Anklicken eines Objektes erscheinen um das Rechteck, das alle markierten Objekte einschließt, schwarze Rechtecke. Anders als im ersten Fall sind aber nicht alle Objekte innerhalb dieses Rechteckes markiert, sondern nur die mit der Maus angeklickten Objekte.

 

Alle Objekte lassen sich markieren, indem aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - alles auswählen" ausgewählt wird.

 

Nachdem mehrere Objekte markiert wurden, können sie gemeinsam in Farbe, Form, Größe oder Schrift geändert werden oder verschoben, kopiert bzw. ausgeschnitten und eingefügt werden.

 

Die Markierung mehrerer Objekte läßt sich aufheben, indem man auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche oder auf die Werkzeugleiste klickt.

Anordnen von Objekten

Jedes Objekt nimmt einen rechteckigen Teil der Arbeitsfläche ein, der meist etwas größer ist, als das Objekt selbst. Klickt man z.B. bei einem Kreis etwas außerhalb des Kreises auf die Arbeitsfläche, wird der Kreis trotzdem markiert. Werden mehrere Objekte auf dem gleichen Teil der Arbeitsfläche plaziert, überlagern sie sich. Wird z.B. ein Rechteck über ein Textfeld gelegt und mit einer Farbe ausgefüllt, ist der darunter liegende Text nicht mehr zu sehen. Wird ein Rechteck über den oben erwähnten Kreis gelegt, kann dieser auch nicht mehr markiert werden, wenn man etwas außerhalb des Kreises oder in den Kreis klickt. Sind die Linien des Kreises zu dünn, um sie mit der Maus genau zu treffen, läßt sich der Kreis überhaupt nicht mehr markieren.

 

In allen diesen Fällen muß die Anordnung der Objekte auf der Arbeitsfläche geändert werden.

 

Grundsätzlich gilt: Je später ein Objekt erstellt wurde, desto weiter liegt es über allen vorher erstellten Objekten.

 

Um das oben beschriebene Rechteck so anzuordnen, daß die darunterliegenden Objekte wieder sichtbar werden bzw. markiert werden können, markiert man dieses Rechteck und wählt aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Anordnen - Nach hinten". Das Rechteck wird dann so angeordnet, daß alle vorher erstellten Objekte über dem Rechteck liegen, also auch wieder sichtbar sind. Sollen nicht alle Objekte über dem Rechteck liegen, sondern soll das Rechteck noch einen Teil der anderen Objekte verdecken, kann man dieses Rechteck über den entsprechenden Menüpunkt im Menü "Anordnen" schrittweise um eins nach hinten setzen oder die anderen Objekte schrittweise eins nach vorne setzen.

 

Werden mehrere Elemente kopiert, bleibt die Anordnung dieser Objekte untereinander erhalten.

 

Eine weitere Methode, Objekte neu anzuordnen, besteht darin, diese Auszuschneiden und an gleicher Stelle wieder einzufügen. Sie werden dann über allen anderen Objekten plaziert.

Kopieren von Objekten

Ein Element wird kopiert, indem man dieses Objekt markiert und anschließend aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - Kopieren" oder aus dem Kontextmenü des Objektes die Option "Kopieren" wählt. Anschließend wird die Kopie des Objektes auf der Arbeitsfläche plaziert, indem aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - einfügen" ausgewählt wird, oder auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche geklickt und aus dem Kontextmenü die Option "Einfügen" gewählt wird. Es wird immer nur das jeweils letzte Objekt im Zwischenspeicher gehalten, das zum Kopieren angeklickt wurde.

 

Um mehrere Objekte zu kopieren, werden diese markiert und anschließend gemeinsam wie oben beschrieben kopiert und eingefügt.

 

Um eine Kopie eines oder mehrerer Objekte zu erstellen, ist die Option " Duplizieren " meist hilfreicher.

Duplizieren von Objekten

Beim Duplizieren eines Objektes wird eine Kopie dieses Objektes erstellt und diese automatisch etwas rechts unterhalb des Objektes plaziert.

 

Ein Element wird dupliziert, indem man dieses Objekt markiert und anschließend aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - Duplizieren" oder aus dem Kontextmenü des Objektes die Option "Duplizieren" wählt.

 

Um mehrere Objekte zu duplizieren, werden diese markiert und anschließend gemeinsam wie oben beschrieben dupliziert.

Ausschneiden und Einfügen von Objekten

Um ein Objekt an einer Stelle der Arbeitsfläche zu entfernen und an einer anderen Stelle zu plazieren, kann man es markieren und aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - Ausschneiden" oder aus dem Kontextmenü des Objektes die Option "Ausschneiden" wählen.

Anschließend wird das Objektes auf der Arbeitsfläche plaziert, indem aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - einfügen" ausgewählt wird, oder auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche geklickt und aus dem Kontextmenü die Option "Einfügen" gewählt wird. Es wird immer nur das jeweils letzte Objekt im Zwischenspeicher gehalten, das zum Ausschneiden angeklickt wurde.

 

Um mehrere Objekte auszuschneiden, werden diese markiert und anschließend gemeinsam wie oben beschrieben ausgeschnitten und eingefügt.

Löschen von Objekten

Um ein Objekt zu löschen, wird dieses markiert und

-anschließend die Taste "Entf" gedrückt oder

-aus dem Menü des Maskeneditors die Option "Bearbeiten - Löschen" gewählt oder

-aus dem Kontextmenü des Objektes die Option "Löschen" gewählt.

 

Um mehrere Objekte zu löschen, werden diese markiert und anschließend gemeinsam wie oben beschrieben gelöscht.

Größe von Objekten ändern

Um die Größe eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Man klickt auf eines der schwarzen, um das Objekt plazierten Rechtecke und bewegt dieses Rechteck bei gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung. Während dieses Ziehvorganges werden die Rechtecke unsichtbar und das Gestaltungselement verändert seine Größe.

 

2.Das Objekt wird markiert. Anschließend kann die Größe direkt in das untere Eigenschaftsfenster eingegeben und dort durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche geändert werden.

 

3.Das Objekt wird markiert. Im unteren Eigenschaftsfenster wird eine Prozentangabe für die Größenänderung eingegeben. Bei 200 % verdoppelt sich die Breite bzw. Höhe, bei 50 % werden die Werte halbiert.

 

4.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Anordnen - Größe" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 2. oder 3. die Größe geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

5.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 4. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändern sich bei allen diesen Objekten die Größe.

Position von Objekten ändern

Um die Position eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Man klickt auf das schwarze Kreuz in der Mitte des Objektes oder auf eine freie Fläche im Objekt und bewegt dieses bei gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung. Während dieses Ziehvorganges werden die Rechtecke unsichtbar und das Gestaltungselement verändert seine Lage.

 

2.Das Objekt wird markiert. Anschließend kann die Position kann direkt in das untere Eigenschaftsfenster eingegeben und dort durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche geändert werden.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Anordnen - Position" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 2. die Größe geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann. Zusätzlich kann man hier auch Werte für die Mittelpunkt- Position des Objektes angeben.

 

4.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 3. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändern sich bei allen diesen Objekten die Position.

Drehen von Objekten

Im unteren Eigenschaftsfenster  befindet sich links neben der Füllfarbe ein Symbol mit Kreis und Pfeil. Nach Klick auf dieses Symbol erscheint bei vielen (aber nicht allen) Elementen eine blaue Linie mit kleinem Kreis am äußeren Ende. Durch Klicken auf diesen Kreis und Ziehen bei gedrückter linker Maustaste lassen sich diese Elemente drehen.

 

Im unteren Eigenschaftsfenster befindet sich neben dem oben beschriebenen Symbol ein Eingabefeld, in dem die Gradangabe auch eingegeben werden kann. Bei positiven Werten drehen sich die Elemente rechtsläufig, bei negativen Werten linksläufig.

 

Eine weitere Möglichkeit dieser Eingabe befindet sich im Eigenschaftsfenster des Objektes, das nach Auswahl der Menüoption "Anordnen - Drehung" oder der Kontextmenü - Option "Eigenschaften" erreichbar ist.

 

Drehbar sind:

- Textfelder

- Rechtecke

- Polylinien und Polygone

- viele Symbole

Füllfarbe von Objekten ändern

Bis auf Polylinien, Linien und Bilder kann man die Farbe ändern, mit der die Objekte gefüllt werden. Bei Textfeldern ändert sich die Hintergrundfarbe des Textes.

 

Um die Füllfarbe eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Das Objekt wird markiert. Man klickt im unteren Eigenschaftsfenster auf des kleine Dreieck links neben der 'Transparent'- Box ,wählt anschließend die gewünschte Farbe aus und weist diese durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche dem Element zu.

 

2.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Bearbeiten - Eigenschaften" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 1. die Füllfarbe geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 2. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändern sich bei allen diesen Objekten die Füllfarbe.

 

Das Zuweisen einer Füllfarbe zu einem Objekt ändert die Option Transparenz in "nicht transparent".

Rahmenfarbe von Objekten ändern

Bis auf Bilder kann man die Farbe ändern, mit der die Umrisse der Objekte gezeichnet werden. Bei Textfeldern ändert sich die Textfarbe.

 

Um die Umrißfarbe eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Das Objekt wird markiert. Man klickt im unteren Eigenschaftsfenster auf des kleine Dreieck links oberhalb der 'Transparent'- Box ,wählt anschließend die gewünschte Farbe aus und weist diese durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche dem Element zu.

 

2.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Bearbeiten - Eigenschaften" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 1. die Umrißfarbe geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 2. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändern sich bei allen diesen Objekten die Umrißfarbe.

Linienstärke von Objekten ändern

Bis auf Bilder und Textfelder hat jedes Objekt einen Umriß, dessen Stärke festgelegt werden kann. Mit der Option 'Linienart ändern' läßt sich der Umriß auch vollständig entfernen.

 

Um die Linienstärke eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Das Objekt wird markiert. Man gibt im unteren Eigenschaftsfenster die entsprechende Stiftstärke an und weist diese durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche dem Element zu.

 

2.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Bearbeiten - Eigenschaften" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 1. die Linienstärke geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 2. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändern sich bei allen diesen Objekten die Linienstärke.

Linienart von Objekten ändern

Bis auf Bilder und Textfelder hat jedes Objekt einen Umriß, dessen Linienart festgelegt werden kann. Mit der Linienart 'keine' läßt sich der Umriß auch vollständig entfernen.

 

Um die Linienart eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Das Objekt wird markiert. Man wählt im unteren Eigenschaftsfenster die entsprechende Linienart aus und weist diese durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche dem Element zu.

 

2.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Bearbeiten - Eigenschaften" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 1. die Linienart geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 2. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändert sich bei allen diesen Objekten die Linienart.

Transparenz von Objekten

Soll ein Rechteck um eine Schrift gelegt werden, kann man erst das Rechteck erstellen, ihm eine Farbe zuweisen und dann die Schrift darauf plazieren. Es ist aber auch möglich, erst die Schrift zu plazieren und anschließend das Rechteck um die Schrift zu legen. In diesem Fall muß das Rechteck transparent sein, also ohne eine Füllfarbe. Per Voreinstellung sind alle neu erstellten Objekte transparent (durchsichtig).

 

Um die Transparenz eines Objektes zu ändern, verfährt man nach einer der folgenden Varianten:

 

1.Das Objekt wird markiert. Man klickt im unteren Eigenschaftsfenster auf das entsprechende Kontrollfeld und weist diese Änderung durch Betätigen der 'Zuweisen'- Schaltfläche dem Element zu. Die Transparenz wird deaktiviert, indem eine neue Füllfarbe zugewiesen wird.

 

2.Das Objekt wird markiert. Über das Menü des Maskeneditors wird die Option "Bearbeiten - Eigenschaften" ausgewählt. Es öffnet sich das Eigenschaftsfenster des Objektes, in dem wie in 1. die Transparenz geändert und über die "Übernehmen"- oder die "OK"- Taste zugewiesen werden kann.

 

3.Das Objekt wird markiert. Über die Kontextmenü - Option "Eigenschaften" läßt sich das in 2. beschriebene Eigenschaftsfenster des Objektes öffnen.

 

Sind mehrere Objekte markiert, ändert sich bei allen diesen Objekten die Transparenz.

Standardeinstellungen im Maskeneditor

Füllfarbe, Transparenz, Umrißfarbe, Linienstärke und Linienart können als Standard festgelegt werden, indem man auf eine freie Stelle der Arbeitsfläche klickt und dann im unteren Eigenschaftsfenster diese Eigenschaften ändert und zuweist. Alle nachfolgend erstellten Elemente bekommen dann diese Eigenschaften.

Vorlagen

Seit der Version 3 besitzt HAM Label eine Liste von Vorlagen, die bei jeder Erstellung eines neuen Labels oder auch manuell im Maskeneditor aufgerufen werden kann. Diese Vorlagen sind im Grunde fertige Label. Dadurch wird es wesentlich einfacher, mit dem Programm zu arbeiten. 

 

Verfahrensweise:

1. Erstellung eines neuen Labels.

2. Aufruf des Maskeneditors über die "Bearbeiten"-Funktion.

3.Das Programm fragt jetzt, ob eine bestimmte Vorlage genutzt werden soll.

4. Nach Auswahl der Vorlage wird diese in das Label eingefügt und evtl. in der Größe an das Karten- oder Etikettenformat angepaßt.

5.Nun kann man Elemente löschen oder verschieben oder beliebig abändern..

 

Liste mit Vorlagen zur Auswahl:

 

 

Eigene Daten- Dateien

Manchmal gelingt der Import einer Datei nicht oder man möchte eine Datenbank (z.B. mit Adressen) anlegen, die nur zum Bedrucken von Etiketten oder Karten benötigt wird.

 

In diesem Fall kann man mit HAM Label eine eigene Datei anlegen und festlegen, was in dieser Datei enthalten sein soll. Das geschieht mit dem Eingabeeditor und ist kinderleicht. Nachdem man diese Datei einmal angelegt hat, kann man dort mit HAM Label Daten eingeben, ändern und natürlich auf Etiketten und Karten ausdrucken.

 

Eine Besonderheit dieser Dateien ist die Möglichkeit, HAM Label im Hintergrund anderer Programme laufen zu lassen und nur dann zu aktivieren, wenn mal schnell Daten eingegeben oder ausgedruckt werden sollen (Servermode).

 

Befindet man sich im Label- Assistenten, kann man dort auf der Datenimport- Seite zur Liste der eigenen Daten- Dateien gelangen. Die zweite Möglichkeit ist die Anwahl über den Menüpunkt "Eigene Daten- Dateien" des Hauptmenüs.

 

In beiden Fällen öffnet sich eine Liste, in der im oberen Fenster alle eigenen Daten- Dateien aufgeführt sind und neue Dateien erstellt oder Daten eingegeben werden können.

Eigene Daten- Dateien erstellen

Betätigt man in der Liste der eigenen Dateien die Schaltfläche "Neu", so öffnet sich der Eingabeeditor, in dem festgelegt werden kann, wie das Eingabefenster für die Datei aussehen soll.

 

 

 

 

Gehen Sie hier wie folgt vor:

 

Vergeben Sie einen Namen, der noch nicht in der Liste enthalten ist.

 

1.Plazieren der Texte über die "Text"- Schaltfläche

Klicken Sie auf die "Text"- Schaltfläche und klicken Sie anschließend mit der linken Maustaste auf eine freie Stelle im Eingabeeditor. Es erscheint der Schriftzug "Text".

 

2.Verändern der Texte

Klicken Sie auf einen Schriftzug und geben Sie anschließend über die Tastatur den gewünschten Text ein. Um einen Buchstaben zu löschen, nutzen Sie die 'Backspace'- Taste oberhalb der Eingabetaste. Ein Text kann verschoben werden, indem man auf diesen mit der linken Maustaste klickt und anschließend bei gedrückter linker Maustaste die Maus in die gewünschte Richtung bewegt.

Ein Text wird gelöscht, indem man ihn anklickt und dann die "Entf"- Taste drückt.

 

3.Plazieren der Eingabefelder über die "Eingabefeld"- Schaltfläche

Klicken Sie auf die "Eingabefeld"- Schaltfläche und klicken Sie anschließend mit der linken Maustaste auf eine freie Stelle im Eingabeeditor. Es erscheint der Schriftzug "Eingabefeld" in einem kleinen Fenster.

 

4.Verändern eines Eingabefeldes

Klicken Sie auf ein Eingabefeld und geben Sie anschließend über die Tastatur den gewünschten Namen dieses Feldes ein. Um einen Buchstaben zu löschen, nutzen Sie die 'Backspace'- Taste oberhalb der Eingabetaste. Jedes Eingabefeld sollte einen eindeutigen Namen haben.

Ein Eingabefeld kann verschoben werden, indem man auf dieses mit der linken Maustaste klickt und anschließend bei gedrückter linker Maustaste die Maus in die gewünschte Richtung bewegt. Klickt man auf eines der schwarzen Rechtecke um das Eingabefeld und bewegt dieses dann in eine Richtung, ändert sich die Größe des Eingabefeldes.

Achtung: In der Reihenfolge, in der die einzelnen Eingabefelder erstellt werden, können Sie später bei der Dateneingabe angesprochen werden. Erstellt man z.B. zuerst das Eingabefeld "Name", dann "Straße" und dann "Ort", springt später der Cursor bei der Dateneingabe nach der Eingabe des Namens in das Feld zur Eingabe der Straße und dann in das Orts- Feld.

Ein Eingabefeld wird gelöscht, indem man es anklickt und dann die "Entf"- Taste drückt.

 

5.Gesamtgröße des zu erstellenden Eingabefensters

HAM Label paßt das Eingabefenster in der Größe selbständig an die darauf plazierten Texte und Eingabefelder an. Die Größe des Eingabeeditors ist hierbei ohne Bedeutung.

 

6. Das war's.

Nachdem die "OK"- Schaltfläche betätigt wurde, erstellt HAM Label automatisch eine Daten- Datei, in die diese Felder eingetragen sind. Diese Daten- Datei kann nach jedem der Felder sortiert werden. Die Eingabe von Daten erfolgt über die "Bearbeiten"- Schaltfläche der Dateien- Liste.

Ein Eingabefenster ändern

Ist eine Datei einmal erstellt, kann man in der Liste der eigenen Dateien die Schaltfläche "Ändern" betätigen, um das Aussehen des Eingabefensters zu verändern. Es können neue Texte hinzugefügt, Texte mit der "Entf"- Taste gelöscht oder Texte geändert werden. Eingabefelder lassen sich verschieben und im Namen ändern, jedoch nicht löschen.

Dateneingabe

Klicken Sie in der Liste der eigenen Daten- Dateien auf einen Datei- Eintrag und betätigen Sie anschließend die "Bearbeiten"- Schaltfläche. Es öffnet sich eine Liste, die in der obersten Zeile die Namen der Datei- Felder enthält.

 

 

 

Folgende Funktionen stehen in dieser Liste zur Verfügung:

 

Neu: Es öffnet sich ein Eingabefenster, daß so aussieht, wie Sie es im Eingabeeditor erstellt haben. Geben Sie hier die Daten ein und beenden Sie die Eingabe mit "Speichern". Im Eingabefenster befindet sich die Auswahloption "Eingaben automatisch vervollständigen".

 

Ändern: Betätigen Sie diese Schaltfläche, wenn die Daten der markierten Zeile geändert werden sollen. Doppelklick mit der Maus oder Betätigung der Eingabetaste führt auch zu dieser Funktion.

 

Löschen: Löschen der markierten Zeile.

 

Sortierung: Über das Auswahlfenster lassen sich die Zeilen nach allen Feldern sortieren.

 

Suche: Neben dem Auswahlfenster für die Sortierung befindet sich ein Eingabefeld für die Suche. Entsprechend der eingestellten Sortierung wird bei Eingabe in dieses Feld die Liste sofort aktualisiert.

 

Spaltenbreite ändern: Befindet sich der Mauszeiger direkt über einer Trennlinie in der obersten Zeile, ändert sich das Aussehen des Zeigers und man kann nach dem Drücken der linken Maustaste die Spaltenbreite verändern.

 

 

 

Einem Label eine eigene Daten- Datei zuordnen

Verfahren Sie bei der Erstellung des Labels, wie im entsprechenden Hilfeabschnitt beschrieben. Bei der Zuordnung einer Datendatei zu dem Label im Label- Assistenten wählen Sie dann die Option "HAM Label - Datendatei erstellen oder auswählen". Es öffnet sich die Liste aller eigenen Daten- Dateien. Klicken Sie auf eine bestehende Datei und betätigen Sie dann die Schaltfläche "Auswählen" oder erstellen Sie eine neue Datei.

Weitere Funktionen

QSL- Manager - Listen

HAM Label bietet Schnittstellen zu verschiedenen QSL- Manager- Listen. Diese können über den Hauptmenüpunkt "Daten - QSL-Manager" eingesehen werden. HAM Label selbst besitzt keine eigene QSL- Manager- Liste.

 

 

 

 

Um mit QSL-Manager- Listen zu arbeiten, ruft man die entsprechende Liste über das Hauptmenü auf und liest dort die Daten über die "Einlesen"- Schaltfläche ein.

 

In der Liste der Platzhalter im Maskeneditor befindet sich an unterster Stelle immer der Platzhalter "__QSL-Manager__". Er ist die Verbindung zu den eingelesenen QSL- Manager- Listen. Wird dieser Platzhalter auf einem Label plaziert, sucht das Programm in den installierten QSL- Manager- Listen nach dem QSL-Manager, der dem Rufzeichen des aktuell auszudruckenden Datensatzes zugeordnet ist. Wird kein Manager gefunden, bleibt das Feld leer.

Liste der ausgedruckten Datensätze

HAM Label ist in der Lage, sich zu merken, wann für welches QSO ein Label gedruckt wurde.

 

Dazu sind zwei Voraussetzungen notwendig:

1.Das Logbuchprogramm gehört zu den Programmen, die in der internen Importfilterliste aufgeführt werden oder:

2.Während des Datenimports wurden zugewiesen, welche Felder Rufzeichen, Mode, Datum und Frequenz bzw. Band enthalten.

 

Ist eine der beiden Bedingungen erfüllt, schreibt HAM Label diese Daten des QSO beim Ausdruck in die Liste der ausgedruckten Datensätze. Diese Liste kann über das Hauptmenü "Daten - Gedruckte Datensätze" eingesehen und verändert werden.

 

 

 

 

Während der Auswahl von Datensätzen für den Ausdruck überprüft HAM Label, ob diese Daten bereits in der hier beschriebenen Liste vorhanden sind. Ist das der Fall, erscheint ein Hinweisfenster.

 

In der Liste stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

 

Neu: Hier kann ein Datensatz auch manuell eingegeben werden.

Ändern: Änderung der Daten eines Eintrages.

Löschen: Löscht den aktuellen Eintrag.

Servermode

Manchmal ergibt sich folgende Situation: Man will Etiketten mit einer bestimmten Gestaltung ausdrucken; das Programm, mit dem die Daten verwaltet werden, bietet aber keine ansprechende Labeldruck- Funktion. Oder man will schnell zwischendurch ein Etikett ausdrucken, ohne die Daten in ein bestehendes Datenbank- Programm aufzunehmen.

In diesem Fall kann man den Servermode von HAM Label starten. Es öffnet sich ein Eingabefenster, in das die Daten eingegeben und dann auf das gewünschte Etikett/ Karte gedruckt werden können.

 

 

 

 

Nutzung des Servermode am Beispiel einer Adreßverwaltung

 

Vorarbeiten

1.Man erstellt eine Daten- Datei mit dem Eingabeeditor und legt dort fest, welche Daten später wie eingegeben werden sollen. (z.B. untereinander Name, Straße, PLZ, Ort)

2.Man erstellt ein Label, das Platzhalter aus dieser Daten- Datei enthält.

 

Start des Servermode

1.Man wählt dieses Label zum Ausdruck aus, soweit es nicht schon auf dem Hauptbildschirm sichtbar ist.

2.Man betätigt im Hauptmenü die Option "Servermode".

 

 

Ausführung des Servermode

Nach dem Start des Servermode verkleinert sich der Hauptbildschirm und nur das Eingabefenster für die Eingabe der Daten (Name, Straße, PLZ, Ort) ist noch sichtbar. Man kann jetzt in diesem Fenster die gewünschten Daten eingeben und diese abspeichern. Nach der Betätigung der Schaltfläche "Druck" werden alle gespeicherten Daten ausgedruckt. Jetzt können wieder Daten eingegeben und ausgedruckt werden. Zwischenzeitlich kann man das Fenster verkleinern, so daß sich HAM Label unten am Bildschirm in die Task- Leiste legt. Klickt man dort auf das Symbol, öffnet sich sofort wieder das Eingabefenster.

Durch Betätigung der Schaltfläche "Abbruch" wird der Servermode beendet.

Tipps und Tricks

Datum soll beim Ausdruck anders aussehen

Mit Hilfe der Eigenschaft "Formatierung" eines Platzhalter- Objektes kann das Datum in jeder beliebigen Form ausgedruckt werden.

 

Beispiele:

mm/dd/yy                     01/02/99

m/d/yy                         1/2/99

mm-dd-yyyy                 01-02-1999

dd/mm/yyyy                 01/02/1999

dd.mm.yyyy                 01.02.1999

dd-nnn-yyyy                  02-Jan-1999

www dd nnn yyyy          Tue 02 Jan 19999

pp d.m.yy                     Di 2.1.99

die Datumsangaben Tag, Monat, Jahr einzeln darstellen

Auf einem Label können Platzhalter auch mehrfach angeordnet werden. Das kann man beim Datum ausnutzen:

1.Einen Datumsplatzhalter dort plazieren, wo die Tagesangabe stehen soll. Die Eigenschaft "Formatierung" auf 'dd' ändern. Hier wird nachher nur der Tag ausgedruckt. Platzhalter in der Breite verkleinern.

2.Einen Datumsplatzhalter dort plazieren, wo die Monatsangabe stehen soll. Die Eigenschaft "Formatierung" auf 'mm' ändern. Hier wird nachher nur der Monat ausgedruckt. Platzhalter in der Breite verkleinern.

3.Einen Datumsplatzhalter dort plazieren, wo die Jahresangabe stehen soll. Die Eigenschaft "Formatierung" auf 'yyyy' ändern. Hier wird nachher nur das Jahr ausgedruckt. Platzhalter in der Breite verkleinern.

auf dem Label soll statt der Frequenz das Band erscheinen

Wenn kein Platzhalter für das Band verfügbar ist, kann man sich behelfen, indem die Eigenschaft "Formatierung" des Frequenz- Platzhalters in 'BAND' geändert wird. Anstelle der Frequenz werden jetzt die Bandangaben ausgedruckt.

auf dem Label soll die Entfernung ausgedruckt werden

Wenn kein Platzhalter für die Entfernung verfügbar ist, kann man sich helfen, indem die Eigenschaft "Formatierung" des Locator-Platzhalters in 'QRBxxxxxx' geändert wird. Anstelle der xxxxxx muß der Locator stehen, von dem aus das QSO geführt wurde. Ist das Feld "Locator" im auszudruckenden QSO nicht leer, wird jetzt anstelle dieses Locators die Entfernung in km gedruckt.

die Frequenz soll mit weniger Nachkommastellen gedruckt werden

Mit Hilfe der Eigenschaft "Formatierung" der Platzhalter kann bestimmt werden, wieviel Nachkommastellen die Frequenz beim Ausdruck erhalten soll. Sie wird festgelegt durch die Anzahl der Ziffer '9' hinter dem Punkt in dieser Eigenschaft.

von einem Feld (z.B. Bemerkung) sollen nur die ersten 10 Zeichen ausgedruckt werden

Mit Hilfe der Eigenschaft "Formatierung" der Platzhalter kann man bestimmen, wieviel Buchstaben ausgedruckt werden soll. In diesem Fall reduziert man einfach die Anzahl des Buchstabens 'c' in der Eigenschaft auf 10 Buchstaben.

Beispiele

HAM Label wird zusammen mit einigen Beipieldaten ausgeliefert, um die Erstellung eines Labels zu veranschaulichen. In der Internet- Version sind diese Beispieldaten nicht enthalten, sie können aber auf der Downloadseite von www.hamlabel.de heruntergeladen werden. Achtung: Eventuell bereits erstellte Label werden beim Einspielen der Beispieldaten im Programm gelöscht.

 

 

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Hilfe enthält HAM Label folgende Beispiel-Daten:

 

DARC-Karte, alt : Plazierung und Formatierung von Platzhaltern für die Beschriftung einer Standardkarte des DARC-Verlages.

 

Tabelle auf Karte: Plazierung und Formatierung von Platzhaltern, wenn mehrere Datensätze untereinander in Form einer Tabelle ausgedruckt werden sollen.

 

Adressen-Etikette: Nutzung eigener Datenbanken und Servermode

DARC-Karte, alt

Dieses Label druckt die ausgewählten Datensätze auf eine Karte, deren Gestaltung der (alten) Standardkarte des DARC- Verlages entspricht.

 

Vorgehensweise zur Erstellung dieses Labels:

 

1.Ein leeres Label mit dem Label- Assistenten erstellen. Grundlage ist die Karte "QSL1" der Karten- Datenbank. Als Logbuch wurde das Beispiel-Logbuch BEISPIEL.DAT der Karte zugeordnet.

 

2.Die Bearbeitung des Labels mit dem Maskeneditor erfolgte in folgenden Schritten:

 

2.1.Platzhalter "Call" in der rechten oberen Ecke plazieren. Schrifthöhe des Platzhalters mit 6 mm festlegen und als Schriftstil "Fett" auswählen. Durch Bewegen der schwarzen Rechtecke den Platzhalter bis zur Endgröße vergrößern. In den erweiterten Eigenschaften die Ausrichtung des Platzhalters auf "horizontal zentriert" und "vertikal zentriert" einstellen.

 

2.2.Platzhalter "Datum" dort plazieren, wo das Tages-Datum stehen soll. Schrifthöhe des Platzhalters mit 5 mm festlegen. Den Text im Platzhalter auf "Tag" ändern. In den erweiterten Eigenschaften die Formatierung soweit löschen, daß nur noch "dd" stehen bleibt (es wird hier später nur der Tag des Datums ausgedruckt). Den Platzhalter etwas in der Breite verkleinern. In den erweiterten Eigenschaften die Ausrichtung des Platzhalters auf "horizontal zentriert" und "vertikal zentriert" einstellen.

 

2.3. Wie bei 2.2 wird der Platzhalter "Datum" rechts neben die bestehenden Platzhalter gesetzt. Im Unterschied zu 2.2 wird als Text "Mon" und als Formatierung "mm" eingesetzt.(Es wird hier später nur der Monat ausgedruckt.)

 

2.4. Wie bei 2.2 wird der Platzhalter "Datum" rechts neben die bestehenden Platzhalter gesetzt. Im Unterschied zu 2.2 wird als Text "Jahr" und als Formatierung "yy" eingesetzt.(Es wird hier später nur das Jahr ausgedruckt.)

 

2.5.Der Platzhalter "Zeit" wird rechts neben die bestehenden Platzhalter gesetzt. Auch hier wird wie in 2.2. die Schriftgröße und die Ausrichtung festgelegt.

 

2.6.Die Platzhalter "Mode" und "Freq1" werden wie in 2.5 plaziert.

 

2.7.Der Platzhalter "RST" wird auf die Arbeitsfläche gezogen. Schrifthöhe und Ausrichtung werden wie in 2.2 festgelegt. In den erweiterten Eigenschaften wird in das Feld "Formatierung" die Zeichenfolge"-1-" eingetragen.(Es wird hier später nur das 1.RST-Zeichen ausgedruckt.) Der Text wird in "R" geändert und der Platzhalter wird in der Breite etwas verkleinert.

 

2.8.Wie bei 2.7 folgen jetzt noch einmal zwei RST-Platzhalter, nur wird hier der Text in "S" bzw. "T" geändert und die Formatierung lautet "-2-" bzw. "-3-". (Ausdruck des 2. bzw. 3. Zeichens von RST.)

 

2.9.Nach Klick auf die "Symbole"-Schaltfläche wird in der Symbol-Bibliothek ein Haken ausgewählt und oberhalb des "Tag"-Platzhalters plaziert. Gegebenfalls wird der Haken in der Größe etwas verändert.

 

2.10.Wie in 2.9. wird ein Haken ausgewählt und unterhalb des Mode-Platzhalters plaziert. Nach Betätigung der Schaltfläche "Optionen" öffnen sich die Optionen- Listen. In der Liste "Nur drucken wenn..." wird als Eintrag "QSLr <> J" erstellt. (Dieser Haken wird später nur ausgedruckt, wenn im Feld QSLr der Beispiel-Datenbank kein J steht. Es erscheint dann also auf der Karte vor "PSE QSL" ein Haken, wenn noch keine QSL- Karte empfangen wurde.)

 

2.11 Wie in 2.10 wird unterhalb des Freq-Platzhalters ein Haken plaziert. In der "Nur drucken,wenn.."-Liste der Optionen wird der Eintrag "QSLr = J" erstellt. (Dieser Haken wird später nur ausgedruckt, wenn im Feld QSLr der Beispiel-Datenbank ein J steht. Es erscheint dann also auf der Karte vor "TNX QSL" ein Haken, wenn eine QSL- Karte empfangen wurde.)

 

2.12 Maskeneditor beenden und Änderungen speichern.

 

3.In den Datenauswahl- Listen werden die gewünschten Datensätze ausgewählt und der Ausdruck kann gestartet werden.

Tabelle auf Karte

Dieses Label gestattet den Ausdruck mehrerer Datensätze untereinander in Form einer Tabelle.

 

Vorgehensweise zur Erstellung dieses Labels:

 

1.Ein leeres Label mit dem Label- Assistenten erstellen. Grundlage ist die Karte "QSL1" der Karten- Datenbank. Als Logbuch wurde das Beispiel-Logbuch BEISPIEL.DAT der Karte zugeordnet.

 

2.Die Bearbeitung des Labels mit dem Maskeneditor erfolgte in folgenden Schritten:

 

2.1. Platzhalter "Call" und "QSLvia" sowie die entsprechenden Textfelder am oberen Rand plazieren. Schrifthöhe jeweils mit 6 mm festlegen und als Schriftstil "Fett" auswählen.

 

2.2.Die Platzhalter der obersten Tabellenzeile erstellen und einrichten. Dieser Vorgang ist ausführlicher im Beispiel "DARC-Karte,alt" beschrieben.

 

2.3.Die Platzhalter der obersten Tabellenzeile zusammen markieren und duplizieren, sowie anschließend unter diese Zeile verschieben.

 

2.4.Nacheinander den Platzhaltern der Zeile 2 in den erweiterten Eigenschaften im Feld "lfd.Datensatz-Nr" die Zahl 2 vergeben.

 

2.5.Wie in 2.4. in den Zeilen 3 und 4 entsprechend im Feld "lfd.Datensatz-Nr" die Zeilennummer eintragen. Für die erste Zeile kann der Vorgang entfallen, da das Programm im Feld "lfd.Datensatz-Nr" die Zahlen 0 und 1 gleich behandelt.

 

2.6. Maskeneditor beenden und Änderungen speichern.

 

3.In den Datenauswahl- Listen werden die gewünschten Datensätze ausgewählt und der Ausdruck kann gestartet werden. Sollen mehrere QSO's mit dem gleichen Rufzeichen untereinander gedruckt werden (wie hier im Beispiel), so ist die Sortierung vor dem Ausdruck auf "Call" zu setzen. Damit erkennt das Programm, wann mehrere QSO eines Rufzeichens hintereinander folgen.

 

4. Natürlich gibt es noch eine Menge anderer Möglichkeiten. So ist es zum Beispiel nicht notwendig, daß die einzelnen Datensätze in ihrer Reihenfolge untereinander gedruckt werden. Es kann durch Einstellung der Sortierung "Datum" andererseits veranlaßt werden, daß nur dann QSO's in der Tabelle aufgeführt werden, wenn sie im Datum aufeinander folgen.

Adressen- Etikette

Dieses Label nutzt eine eigene Datenbank und kann darum auch für den Servermode eingesetzt werden.

 

Vorgehensweise zur Erstellung dieses Labels:

 

1.Erstellung einer eigenen Daten- Datei.(Hauptmenüpunkt "Daten - eigene Daten-Dateien") Im Beispiel ist diese Datei bereits erstellt und enthält einen Eintrag. Die Datenbank heißt "Adressetikette".

 

2.Ein leeres Label mit dem Label- Assistenten erstellen. Grundlage ist die Etikette Zweckform Nr. 3658 der Etiketten- Datenbank. Als Logbuch wurde die oben genannte eigene Datei dem Label zugeordnet.

 

3.Die Bearbeitung des Labels erfolgte mit dem Maskeneditor. Die Plazierung der Platzhalter erfolgte ohne weitere Besonderheiten.

 

4. In den Datenauswahl- Listen werden die gewünschten Datensätze ausgewählt und der Ausdruck kann gestartet werden.

 

5.Wird anstatt des Ausdruckes der Servermode gestartet, erscheint die Eingabemaske für die Eingabe von Adressdaten auf dem Bildschirm, aus der heraus neue Daten angelegt und ausgedruckt werden können.